Das Zürcher Paracelsus-Projekt

Das 1998 am Medizinhistorischen Institut der Universität Zürich gegründete Zürcher Paracelsus-Projekt widmet sich den aktuellen Fragen der Paracelsusforschung. Neben der Edition der Paracelsusschriften werden u.a. ein umfassender Wortindex zum Gesamtwerk des Paracelsus vorbereitet, der die Grundlage für ein Paracelsus-Lexikon bilden soll. Eine umfassende Beschreibung des Projekts finden Sie unter www.paracelsus.unizh.ch. Dort finden sich auch Links zum Onlinezugriff auf die Huser-Edition (1589-1591) und die Sudhoff-Edition (1922-1933) der medizinisch-naturphilosophischen Werke des Paracelsus. Das Zürcher Paracelsus-Projekt ist heute dem  Kompetenzzentrum Zürcher Mediävistik der Universität Zürich angeschlossen.

UB Leiden, Cod. Voss. Chym. 2° 24

Die wichtigste Aufgabe des Zürcher Paracelsus-Projekts besteht in der Edition der noch ungedruckten Paracelsus-Handschriften, die immerhin ein Viertel des Gesamtwerks ausmachen. Diese allgemein noch unbekannten Schriften werden wissenschaftlich bearbeitet und im Rahmen der Neuen Paracelsus-Edition (NPE) herausgegeben. Folgende Bände sind erschienen bzw. befinden sich in Vorbereitung:

  • NPE 1: Vita Beata, Vom seligen Leben (erschienen)
  • NPE 2-4: Kommentare zum Matthäusevangelium
  • NPE 5: Schriften zur Trinität und zur Jungfrau Maria, Gebetskommentare, Briefkommentare, Polemiken an Papst Clemens VII
  • NPE 6: Abendmahlschriften
  • NPE 7, 8: Sermones
  • NPE 9: Prophetische Schriften
  • NPE 10: Philosophia Magna
  • NPE 11: Astronomia Magna
  • NPE 12: Die Basler Vorlesungen