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Anlässlich
des 400. Todestages von Paracelsus fand 1941 in Einsiedeln eine Feier
mit
einer wissenschaftlichen Tagung unter Einbezug sämtlicher
Schweizerischer
Universitäten statt, die grosse Beachtung fand. Diesen Aufschwung
des Interesses für Paracelsus benutzte der Kunsthistoriker LINUS
BIRCHLER, um 1942 die SPG ins Leben zu rufen. Er stand ihr bis
1953
als Präsident vor. |
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Feierlicher
Aufzug
der Tagungsteilnehmer 1941 in Einsiedeln |
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Periode der Konsolidation erfolgte in der nächsten Dekade unter
der
Leitung des Philosophen DONALD BRINKMANN,
bis die Gesellschaft 1963 durch dessen unerwarteten Tod in eine Krise
gestürzt
wurde. Die Mitgliederzahl sank zusehends, und nur durch das engagierte
Handeln des Apothekers FRIEDRICH DOBLER
konnte die SPG einer neuen Blüte zugeführt werden. Es gelang
ihm 1973, den Germanisten und profunden Paracelsus-Kenner ROBERT-HENRI
BLASER als Präsidenten zu gewinnen, der neue Akzente
setzte.
Als Blaser kurz nach seiner Pensionierung verstarb, übernahm der
Apotheker
und Anthroposoph WILLEM F. DAEMS
interimistisch
die Führung der SPG, bis 1989 der Germanist und Mystik-Forscher ALOIS
MARIA HAAS neuer Präsident wurde. Unter Haas erlebte die
SPG
eine neue Dynamik und Verjüngung, die Nova Acta Paracelsica
erschienen
nun jährlich. Seit 2000-2006 wurde die SPG durch die Germanistin PIA HOLENSTEIN
WEIDMANN und den Arzt und Medizinhistoriker
URS
LEO GANTENBEIN im Co-Präsidium geleitet. 2006 trat an die
Stelle Gantenbeins der Kirchenhistoriker MARKUS RIES.
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last updated 18.11.06 |